Archiv der Kategorie: Sehenswürdigkeiten

Das Moseltal blickt auf eine lange Siedlungstradition zurück. Hier gibt es – nicht nur – aus den Zeiten der Kelten und Römer, manches zu entdecken…

Burg Dill

Hoch über der Gemeinde Dill im Hunsrück trohnt die Ruine der Dillburg. Erbaut im 11. Jahrhundert, fiel sie Ende des 17. Jahrhunderts wie so viele Burgen in der Region den französischen Erbfolgekriegen zum Opfer und wurde zerstört. Der größte, noch erhaltene Teil der einstigen Oberburg sind die drei Mauern des viergschossigen Wohnbaus. Darunter gelegen und ebenfalls noch sichtbar findet sich ein Tonnengewölbe. Vom einstigen Bergfried sind heute nur noch die Grundmauern erhalten.

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Römische Villa Wittlich

Wo sich oben der Autoverkehr über die A1 schiebt findet sich unterhalb der Autobahnbrücke bei Wittlich ein kleiner geschichtlicher Schatz: Die Überreste einer um 200 n. Chr. erbauten Römischen Villa wurden hier nach initialen Ausgrabungen im Jahr 1904 in mehreren Etappen freigelegt. Herrenhaus, Badebereich, Stallungen – wie umfangreich das Anwesen früher einmal war lassen zahlreiche Schautafeln erahnen. Als einer der größten noch so erhaltenen römischen Gutshöfe nördlich der Alpen steht das Gemäuer seit den 90er Jahren unter Denkmalschutz und wurde mit einem Schutzdach versehen. Die Villa ist rund um die Uhr frei zugänglich.

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Hängeseilbrücke Mörsdorf

Dem kleinen Hunsrückort Mörsdorf ist im Jahr 2015 ein touristischer Coup geglückt: Mit Eröffnung der bis dato längsten Hängeseilbrücke Deutschlands kamen die wander- und abenteuerlustigen in Scharen in den Hunsrück. Inzwischen ist die eindrucksvolle Brücke zwar nicht mehr die längste, doch Mörsdorf hat schlagfertig reagiert, denn ab sofort haben sie hier im Hunsrück die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands. Ob als Kurzbesuch oder Tagestour mit Wanderung, das Bauwerk lohnt einen Ausflug und wer sich nicht hinüber traut, der kann auch darunter hindurch wandern oder auf einer der vielen Sitzgelegenheiten mit Blick auf die Brücke bei einem leckeren Picknick auf die mutigen Freunde und Verwandten warten, die es wagen die Brücke zu überqueren.

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Trier – Die älteste Stadt Deutschlands

„ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS. PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR.“ – „Vor Rom stand Trier tausenddreihundert Jahre. Möge es weiter bestehen und sich eines ewigen Friedens erfreuen.“ So ist es auf dem Roten Haus am Trierer Hauptmarkt zu lesen. Kein Wunder also, dass Trier seit jeher Bewunderer aus nah und fern anzieht. Zahlreiche Zeitzeugen der Römerzeit sind hier schon lange als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Ob mit dem Bus, auf eigene Faust zu Fuß oder aber mit einer der vielen Erlebnisführungen: Die Stadt zieht einen unweigerlich in ihren Bann und entführt einen zwischen Kaufhäusern und Cafés doch immer wieder in längst vergangene Zeiten.

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Mosel-Wein-Nachts-Markt

Im Jahr 2011/12 ließen sich die Bewohner der Doppelstadt Traben-Trarbach etwas cleveres einfallen: Warum nicht die vielen unterirdischen Keller, die Zeugen des einst florierenden Weinhandels, für einen regenfesten und urig romantischen unterirdischen Wein-Nachts-Markt nutzen? Gesagt, getan. Was mit einem einzelnen Markt-Keller unter dem jetzigen Hotel Moselschlösschen und einem Ausstellungskeller sowie vielen Konzerten begann, wuchs in den folgenden Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten heran. Inzwischen verteilt sich der „Mosel-Wein-Nachts-Markt“ auf ganze fünf großen Kelleranlagen (einschließlich dem Museumskeller unter der Brücke), einer Schlittschuhbahn, wechselnden Ausstellungen im Alten Bahnhof Traben und und und… Ein Besuch an der Mosel, gerade in der Weihnachtszeit lohnt also in jedem Fall. Und das Beste: Wem die Vorweihnachtszeit einfach zu stressig ist: Der Markt ist bis in den Januar hinein geöffnet.

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„Beller Raketenkuh“

Am Ortseingang der Hunsrücker Ortschaft Bell, wird der Blick der Vorbeifahrenden unweigerlich auf die Scheune rechts der Straße gelenkt. Im Jahr 1986 war dieses Symbol der Hunsrücker Friedensbewegung im Vorfeld zu einer Großdemonstration gegen die Stationierung von 96 Cruise Missiles auf der Pydna bei Hasselbach von der „Wandmalgruppe Düsseldorf“ gestaltet worden. Noch heute gilt die „Beller Raketenkuh“, als Mahnmal des Kalten Krieges im Hunsrück:  Die Raketen nimmt sie auf die Hörner und zertrampelt sie mit ihren Füßen. Bereits zweimal wurde das Gemälde inzwischen restauriert und erstrahlt seit dem Jahr 2014 wieder in neuem Glanz und alten Farben.

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Die Stadt der Edelsteine (Tagestour Idar-Oberstein)

Idar-Oberstein, die Edelsteinstadt im Hunsrück ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt und berühmt. Touristen aus aller Welt lockt der Ort mit seinen bunten funkelnden Steinen. An nahezu jedem Haus, jedem Brunnen, in jeder Straße sind die Edelsteine präsent. Doch kann man sie hier nicht nur in allen Farben und Formen kaufen, sondern auch ihren Werdegang von den Edelsteinminen über die historische Weiherschleife bis hin zu wahren Kunstwerken im Deutschen Edelsteinmuseum verfolgen. In Idar-Oberstein lässt sich gut und gerne auch mehr als ein ganzer Tag ohne Langeweile verbringen – ein Erlebnis für groß und klein, von dem jeder bestimmt auch sein ganz persönliches Andenken mit nach Hause nimmt.

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Wildstein (Traben-Trarbach)

Auf der Trarbacher Seite im Wald findet der geduldige Wanderer ein Zeugnis aus längst vergangener Zeit. Um den Wildstein ranken sich seit jeher viele Legenden. Bis heute ist dessen Ursprung nicht geklärt: Ist es nur eine zufällige Ansammlung aus großen Quarzblöcken oder doch ein bewusst arrangiertes Steinensemble? Waren sie gar mal zu einem 8 m hohen Altar aufgetürmt oder dienten sie als gigantisches Grabmal eines hohen Herrschers? Bis heute sind diese Fragen nicht abschließend geklärt. Als Wanderer spürt man an einem schönen Sonnentag jedoch die Mystik des Ortes, wenn das Licht sich im Blattwerk bricht und die Elfen auf ihrem Wanderpfad durchs Unterholz rascheln.

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Tagestour: Wanderung Mont Royal

Die Tagestour „Wanderung Mont Royal“ kombiniert eine Weinbergswanderung mit der Besichtigung einer alten französischen Festungsanlage, einem Panoramablick auf die Moselschleife bei einem Rundflug im Segelflugzeug sowie Familienspaß und -sport im Kletterpark. Tagestour: Wanderung Mont Royal weiterlesen

Burg Landshut (Bernkastel-Kues)

Die Ruine der Burg Landshut trohnt hoch oben über dem Moselort Bernkastel-Kues auf dem über 200 Meter hohen Burgberg. Sie stammt aus dem 13. Jh.. Bauherr war der Trierer Erzbischof Heinrich von Finstingen, welcher – ebenso wie seine Nachfolger – die Burg mit ihrem weiten Blick über Mosel und Ländereien als Sommerresidenz zu schätzen wusste. Seit einem Feuer im Jahr 1692 ist sie nur noch als Ruine erhalten. Heute besuchen zahlreiche Wanderer und Gäste der Stadt Bernkastel-Kues das ehrwürdige Gemäuer um bei einem Glas Wein den Blick schweifen und die Seele baumeln zu lassen.

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