Nicht nur der Rhein, auch die Mosel kann mit vielen schönen mittelalterlichen Burgen aufwarten, auch wenn die meisten von ihnen das gleiche traurige Schicksal teilen, im 17. Jh. zerstört worden zu sein.
Tief verborgen im Hahnenbachtal, westlich von Schneppenbach nahe Kirn, liegt eine der bedeutendsten und ältesten Burgen des Hunsrück-Nahe-Raums: die Schmidtburg. Mit einer Länge von über 200 Metern und einer Breite von bis zu 73 Metern zählt sie zu den größten Höhenburgen der Region. Strategisch günstig gelegen war die Schmidtburg über die Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Festung. Von hier wurden wichtige Handelswege kontrolliert und sie war ein zentraler Punkt der Herrschaftsgebiete im Naheland.
Die Ruine der Schmidtburg ist heute frei zugänglich und ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Die Anlage ist über verschiedene Wanderwege erreichbar, darunter der Hahnenbachtal-Traumschleifenweg, der durch eine beeindruckende Naturlandschaft mit Felsen, Wald und dem idyllischen Hahnenbach führt.
Versteckt im dichten Utschen Wald, unweit der Grenze zwischen Seibersbach und Rheinböllen, liegt ein stiller Zeuge vergangener Zeiten: die Ruine der Karlsburg. Hoch über dem Guldenbachtal erhebt sich auf einem schroffen Felsen ein einsamer Aussichtsturm – das letzte erhaltene Fragment einer einstigen, neugotischen Fantasieburg.
Hoch über der Gemeinde Dill im Hunsrück trohnt die Ruine der Dillburg. Erbaut im 11. Jahrhundert, fiel sie Ende des 17. Jahrhunderts wie so viele Burgen in der Region den französischen Erbfolgekriegen zum Opfer und wurde zerstört. Der größte, noch erhaltene Teil der einstigen Oberburg sind die drei Mauern des viergschossigen Wohnbaus. Darunter gelegen und ebenfalls noch sichtbar findet sich ein Tonnengewölbe. Vom einstigen Bergfried sind heute nur noch die Grundmauern erhalten.
In der dunklen Jahreszeit verwandelt sich die historische Festung Ehrenbreitstein in Koblenz in eine funkelnde Winterwelt. Der Christmas Garden 2024 lädt vom 21. November 2024 bis zum 8. Januar 2025 dazu ein, die festliche Stimmung in vollen Zügen zu genießen. Einzigartige Lichtinstallationen, stimmungsvolle Klänge und kulinarische Leckerbissen machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.
Am 03.10. begann für Wanderfreunde aus nah und fern bereits in aller Frühe ein besonderer Tag: Der Wander-Marathon-Eifel. Bereits um 7 Uhr Morgens trafen sich zahlreiche Wanderlustige am „Platz an der Lieser“ in Wittlich. Ab hier ging es zeitversetzt auf die Strecken:
Als Erste starteten um 7 Uhr die ganz Mutigen über die 42 km Marathondistanz. Ab 9 Uhr folgten die 21 km Halbmarathon-Wanderer und ab 11:30 Uhr folgte der Start für die – auch für Familien geeignete – Kurzstrecken-Distanz.
So war auch in diesem Jahr beim Wander-Marathon-Eifel für jeden etwas dabei, was viele naturbegeisterte Menschen auf die Strecken lockte.
Was für großartige Dinge man mit knapp 2600 motivierten Einwohnern in einer kleinen Stadt auf die Beine stellen kann beweist Oberwesel am Rhein alle zwei Jahre: Der gesamte Ort begibt sich am Pfingstwochenende auf eine Zeitreise, wie sie in einer solchen Größe anderswo selten zu finden ist. Straßenlaternen werden verhüllt, Schilder abgedeckt, alles moderne versteck – Garagen werden zu mittelalterlichen Ständen, Weinkeller zu Tavernen. Der Ort bietet mit seinen Fachwerkhäusern, Türmen und engen Gassen wunderbare Voraussetzungen für ein mittelalterliches Spectaculum. Mit Stroh, bunten Fahnen und unzähligen Marktständen liebevoll gestaltet und von hunderten gewandeten Händlern, Gauklern, Rittern und Gästen belebt, wird ein Besuch hier zu einem unvergesslichen Erlebnis für Groß und Klein.
Nächster Termin: wahrscheinlich 19.-21. Mai 2018
Weitere Informationen zum Spectaculum gibt es hier…
Die weithin sichtbare Marienburg auf dem Petersberg, liegt auf einer natürlichen Halbinsel, die durch eine knapp 14 km lange Schleife der Mosel gebildet wird. Im 12. Jh. fanden sich hier erste klosterbauliche Aktivitäten, während sich auf dem Berg bereits auch schon in den vorangegangenen Jahrhunderten eine Burg befunden haben soll. Heute ist die Jugendbildungsstätte Marienburg ein beliebter Tagungsort und Treffpunkt für Jugendgruppen, aber auch für Wanderer, die im burgeigenen Café einkehren. Den Weg hier herauf kann man sowohl per Pedes als auch mit dem Auto bestreiten und dann munter auf dem Bergrücken lustwandeln.
Wer sich für einen Urlaub an der Mosel entscheidet, sollte den Blick auch ab und an mal aus dem Tal heraus schweifen lassen… Zum Beispiel in Richtung der beiden Gebirgszüge, die das Moselbett in unserer Region zu beiden Seiten einrahmen. Links der Mosel findet sich dabei die Eifel, rechts der Hunsrück… diese Tagestour führt in die Eifel, zu zwei mittelalterlichen Burgen, einem Restaurant mit Forellenzucht und Streichelzoo, sowie einer leckeren Tasse Kaffee mit Kuchen in einem beeindruckenden Kloster. Somit kombiniert diese Tagestour wandern, entdecken, Tiere füttern und auch selber lecker Essen gehen…
Die Ruine der Höhenburg Balduinseck im Hunsrück wurde im 14. Jh. durch den Kurfürst-Erzbischof Balduin von Trier erbaut. Mit ihren fast 20 Meter hohen Mauern lässt die Ruine noch heute erahnen wie stattlich diese Burg einstmals war. Nach dem Fortgang der Trierer Bischöfe war die Burg dem Verfall anheim gegeben. Seit 2009 wurden jedoch umfangreiche Maßnahmen zum Erhalt der Burg Balduinseck unternommen. An der Traumschleife „Masdascher Burgherrenweg“ gelegen ist sie heute ein Augenschmaus für manchen Vorbeiziehenden und einladender Ort zum Ausruhen und Verweilen für erschöpfte Wanderer.
In diesem Blog stelle ich Orte, Sehenswürdigkeiten, Cafés, Veranstaltungen und vieles mehr in den Regionen Eifel, Mosel und Hunsrück vor. Lasst euch inspirieren und entdeckt was Neues!