Tagestour: Wanderung Mont Royal

Die Tagestour „Wanderung Mont Royal“ kombiniert eine Weinbergswanderung mit der Besichtigung einer alten französischen Festungsanlage, einem Panoramablick auf die Moselschleife bei einem Rundflug im Segelflugzeug sowie Familienspaß und -sport im Kletterpark.

Vom Marktplatz in Traben aus starten wir unsere Wanderung durch die Weinberge hinauf zum Mont Royal. Dabei geht es in einigen Kurven zunächst den Berg hinauf, vorbei an drei wunderschönen Fachwerkhäusern aus dem 17. Jh., die als einige der wenigen den Trabener Stadtbrand 1879 überlebt haben.

Die beiden Fachwerkhäuser trotzen dem Stadtbrand 1879 und stammen aus dem 17. Jh. © Stephanie Zang
Die beiden Fachwerkhäuser trotzen dem Stadtbrand 1879 und stammen aus dem 17. Jh. © Stephanie Zang

Direkt hinter der Häuserfassade zweigt ein asphaltierter Weg nach links in die Weinberge hinein ab, der uns weiter den Berg hinaufführt. Nach ca. 20 Metern zweigt ein Fußweg direkt in den Weinberg hinein ab.

Rechts geht es durch die Weinberge den Berg hinauf. © Stephanie Zang
Rechts geht es durch die Weinberge den Berg hinauf. © Stephanie Zang

Dieser trifft auf eine Straße, die geradeaus wieder in einen Schotterweg mündet. Der Weg hinauf zum Mont Royal ist hier ausgeschildert und führt den Schotterweg hinauf durch den Wald.

Die rote Beschilderung "Panorama und Wanderweg Mont Royal" zeigt den Weg. © Stephanie Zang
Die rote Beschilderung „Panorama und Wanderweg Mont Royal“ zeigt den Weg. © Stephanie Zang

Nun kommt man wiederum im Weinberg an und macht einen kurzen Schwenk nach rechts auf einen asphaltierten Weg, der den Berg steil hinauf führt. Die erste Abzweigung links und der Flugplatz ist nicht mehr zu verfehlen!

Hier geht es links in den Weinberg. © Stephanie Zang
Hier geht es links in den Weinberg. © Stephanie Zang

Unterwegs finden sich immer wieder Bänke auf denen sich die Aussicht ins Moseltal genießen und kurz verschnaufen lässt. Je nach Jahreszeit haben die Weinberge ein tolles Farbenspiel und auch manchen Winzer bei der Arbeit kann man hier entdecken und befragen.

Von vielen Punkten gibt es eine schöne Aussicht ins Tal. © Stephanie Zang
Von vielen Punkten gibt es eine schöne Aussicht ins Tal. © Stephanie Zang

Irgendwann tut sich rechter Hand bereits das Rollfeld des Flugplatzes Mont Royal auf und kündet: Das erste Etappenziel ist nicht mehr fern. Hier kann man in der Gaststätte einkehren, bei schönem Wetter auch draußen sitzen und bei einer Fliegervesper den Sportfliegern bei Start und Landung zusehen. Auch hier sind alle Piloten und Mitarbeiter gerne bereits Auskunft und Informationen zu geben und vielleicht darf auch der eine oder andere kleine Nachwuchspilot mal in Tower oder Cockpit Platz nehmen? Rundflüge sind auch möglich, diese sollte man aber am Besten vorher anmelden und einen Termin vereinbaren, damit es keine „spontane“ Enttäuschung gibt.

Auf der großen Landebahn tummeln sich allerlei farbenfrohe Modelle. © Stephanie Zang
Auf der großen Landebahn des Flugplatzes Mont Royal tummeln sich allerlei farbenfrohe Modelle. Die Besucher freut’s. © Stephanie Zang

Wie es nach der mittäglichen Stärkung weiter geht, ist nun Geschmackssache. Für die Kulturinteressierten bietet sich eine Wanderung durch die Ruine der einst stattlichen Franzosenfestung Mont Royal an. Hier führt der Weg direkt vom Flugplatz weg in den Wald hinein (linker Weg, der rechte führt zur Straße). Am Flugplatz ist übrigens auch ein Parkplatz, sodass auch die nicht ganz so Wanderfreudigen am Erlebnis teilnehmen und sich den Aufstieg durch die Weinberge sparen können. Der Rundweg durch die Festung dauert etwa 1-1,5 Stunden. Die Strecke ist beschildert mit allerlei Informationen, das Mitbringen einer Taschenlampe ist sicherlich sinnvoll und auch hier gibt es einige schöne Aussichtspunkte, die zu Rast und Picknick einladen.

Seit einigen Jahren finden sich entang der Wanderroute zahlreiche Schilder, die anschaulich das ursprüngliche Aussehen der Festung zeigen und spannende Informationen in verschiedenen Sprachen bieten. © Stephanie Zang
Seit einigen Jahren finden sich entang der Wanderroute zahlreiche Schilder, die anschaulich das ursprüngliche Aussehen der Festung zeigen und spannende Informationen in verschiedenen Sprachen bieten. © Stephanie Zang

Der Rundweg durch die Festung endet am Waldrand direkt an der Straße, unweit des Rollfeldes des Flugplatzes. Hier wird es ein wenig brenzlig, denn um nun zum Kletterpark „Adventure Forrest“ zu gelangen, muss man ca. 150 m entlang der Bundesstraße laufen. Alternativ kann man den Kletterpark auch direkt mit dem Auto anfahren oder die Besichtigung der Festung hinten an schieben. Hierzu wählt man vom Flugplatz aus den Weg nach rechts, zur Straße und gelangt so nach wenigen Minuten zur gleichen Stelle (dem Ende des Festungs-Rundweges). Auch im Kletterpark ist für das leibliche Wohl gesorgt und zahlreiche Routen laden Groß und Klein zu einer Tour durch die Baumwipfel ein – Spaß und Muskelkater garantiert.

Der Kletterpark "Adventure Forrest" auf dem Mont Royal. © Stephanie Zang
Der Kletterpark „Adventure Forrest“ auf dem Mont Royal. © Stephanie Zang

Die Tagestour „Mont Royal“ bietet somit ein rundes Programm aus Weinbergswanderung, Flugplatzbesichtigung mit Mittagessen oder Rundflug, Besichtigung einer historischen Stätte sowie Spiel und Spaß. Gutes Wetter ist für das Gelingen jedoch Voraussetzung. Wenn die Kinder im Kletterpark spielen, können natürlich auch nur die Erwachsenen eine Rundwanderung starten. Vom Kletterpark aus kann man den Rundweg ebenfalls direkt starten.

Eignung: /// Den Berg hinauf kann es schon recht anstrengend werden, daher ist ein bisschen Fitness schon von Vorteil. Wenn man jedoch mit dem Auto auf den Berg fährt lässt sich die Wanderung durch die Festung gut machen. Im Kletterpark gibt es verschiedene Routen, somit ist für jeden etwas dabei.

Schummeln: Mit dem Auto kann man hier fleißig Schummeln. Am Flugplatz selber ist ein Parkplatz, ebenso gegenüber dem Rollfeld, wo die Wanderer nach der Festungsbesichtigung ankommen. Auch am Kletterpark kann geparkt werden und ebenso im Inneren des Festungsringes, wer die Festungswanderung nur halb mitmachen möchte. Dieser besagte letzte Parkplatz liegt auch direkt an einer schönen Aussichtsbank, sodass man bequem auf die Wanderer warten kann.

Geocaching: Auf der Route sind aktuell 2 Geocaches (eines davon ein Multi) zu finden.

Uhrzeit: 9 – 10 Uhr als Startzeit (Der Kletterpark öffnet täglich von 11 bis 18 Uhr (Öffnungs- und Ferienzeiten), daher kann man bequem nach dem Frühstück die Wanderung beginnen).

Dauer: ca. 8 Stunden (berechnet werden ca. 1 Stunde für die Wanderung den Berg hinauf mit kleinen Pausen, 1 Stunde Aufenthalt auf dem Flugplatz (je nachdem auch länger, wenn ein Rundflug geplant ist), anschließend 1,5 Stunden zur Festungsbesichtigung. Die verbleibenden 4-5 Stunden darf sich im Kletterpark ausgetobt werden;)

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