Die Hunsrücker Steinewelt e.V. ist eine Gemeinschaft von LEGO®-Begeisterten aus dem Hunsrück, die gemeinsam ihre Faszination für die bunten Bauklötzchen zelebrieren. Offiziell gegründet wurde der Verein 2025, bereits 2024 gab es jedoch schon eine erste Ausstellung.
Auch am 21.-22.03.2026 fand eine große und kunterbunte Ausstellung in der Stadthalle Kirchberg statt, die sich ganz der Welt der Klemmbausteine widmete. Zahlreiche Aussteller präsentieren hier mit viel Liebe zum Detail gestaltete Modelle – von realistischen Landschaften und Bauwerken bis hin zu fantasievollen selbst erdachten Szenen. Dabei gibt es an jeder Ecke neue Kleinigkeiten zu sehen, die zeigten, wie viel Kreativität und Geduld in den einzelnen Projekten steckt.
Der sogenannte Stiefelbaum findet in der Vulkaneifel nahe Hontheim, direkt an der Bundesstraße B 421. Es handelt sich um eine einzelne Eiche am Straßenrand, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt – wäre da nicht der ungewöhnliche „Schmuck“ in ihren Ästen: zahlreiche alte Stiefel und Schuhe. Seinen Namen verdankt der Baum einem Brauch aus der Zeit der Stationierung amerikanischer Streitkräfte in der Region.
Der Idarkopf mit seinem Aussichtsturm ist einer der markantesten Aussichtspunkte im westlichen Hunsrück und bietet bei klarer Sicht einen beeindruckenden Weitblick über die Region. Er ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Fotografen. Zu jeder Jahreszeit hat er seinen eigenen Reiz – von weiten Fernsichten über stille Wälder bis hin zu fast schon alpinen Panoramen im Winter. Rundwanderweg von knapp 7 km Länge führt einen durch die Wälder und eignet sich bei nur wenigen Höhenmetern gut für eine gemütliche Runde mit Picknick und Aussicht oder eine Schlittentour im Winter.
Das Weihnachtshaus in Ober Kostenz ist ein liebevoll gestalteter Blickfang in der Advents- und Weihnachtszeit, der weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist. Die Idee entstand aus der privaten Initiative einer Familie mit großer Freude daran, anderen Menschen mit Licht, Farbe und weihnachtlichen Motiven eine besondere Zeit zu schenken.
Der „Kiemscher Wichtelweg“ in Kümbdchen ist ein kleiner, märchenhafter Spazierpfad durch ein stilles Waldstück, der seit 2025 in der Winterzeit kleine und große Besucher verzaubert. Über 40 liebevoll gestaltete Wichtelhäuschen säumen den Weg und laden zum Entdecken, Staunen und Innehalten ein. Entstanden ist der Pfad als gemeinschaftliches Projekt vieler Familien aus der Region – mit dem Ziel Natur erlebbar zu machen und die Phantasie anzuregen. Bis Ende Februar ist der Weg frei zugänglich und soll Ende 2026 erneut aufgebaut werden.
Wenn in der kalten Jahreszeit die Nächte länger werden und die Dunkelheit ins Mörsdorfer Bachtal zieht, entfaltet sich seit einigen Jahren an einem der Adventswochenenden ein ganz besonderer Zauber: Die Geierlay-Brücke erstrahlt im Glanz tausender Lichter und erleuchtet die Nacht. Die „Geierlights“ verwandeln die schönste Hängeseilbrücke Deutschlands in ein fast schon magisches, leuchtendes Kunstwerk mitten in der Natur, das Groß und Klein in seinen funkelnden Bann zieht.
Zwischen Weinbergen und der glitzernden Mosel liegt das ehemalige Kloster Machern – ein Ort, an dem Geschichte, Kultur und Genuss aufeinandertreffen. Einst ein Zisterzienserinnenkloster, heute ein lebendiges Ausflugsziel mit Brauhaus, Weinkeller, Museum und barocker Kapelle. Ob für einen Spaziergang, als Ziel einer Moselschifffahrt, eine Feier oder einfach zum Verweilen im Biergarten – Kloster Machern verbindet historischen Charme mit moselländischer Lebensfreude und ist ein Muss für jeden, der die Region besucht.
Der Tierpark Rheinböllen ist ein besonderer Ort im Hunsrück: ein weitläufiges Stück Natur, in dem Besucher heimischen und exotischen Tieren auf Augenhöhe begegnen können. Auf rund 76 Hektar Wald, Wiesen und Wasserflächen leben etwa 35 Tierarten – von Damwild und Mufflons bis hin zu Kanadischen Wölfen, Zwergottern und Bennet-Kängurus.
Wer Tiere liebt, die Natur genießen möchte oder einfach einen Tag fern vom Alltag sucht, findet hier eine gelungene Mischung aus Erholung, Bildung und Abenteuer.
Tief verborgen im Hahnenbachtal, westlich von Schneppenbach nahe Kirn, liegt eine der bedeutendsten und ältesten Burgen des Hunsrück-Nahe-Raums: die Schmidtburg. Mit einer Länge von über 200 Metern und einer Breite von bis zu 73 Metern zählt sie zu den größten Höhenburgen der Region. Strategisch günstig gelegen war die Schmidtburg über die Jahrhunderte hinweg eine bedeutende Festung. Von hier wurden wichtige Handelswege kontrolliert und sie war ein zentraler Punkt der Herrschaftsgebiete im Naheland.
Die Ruine der Schmidtburg ist heute frei zugänglich und ein beliebtes Ziel für Wanderer und Geschichtsinteressierte. Die Anlage ist über verschiedene Wanderwege erreichbar, darunter der Hahnenbachtal-Traumschleifenweg, der durch eine beeindruckende Naturlandschaft mit Felsen, Wald und dem idyllischen Hahnenbach führt.
An der Moselschleifen bei Bremm findet sich, dicht umgeben von Reben, die Klosterruine Stuben. Direkt gegenüber eines der steilsten Weinberge Europas, dem Calmont, thront sie fast mystisch auf einer langgestreckten Halbinsel zwischen den Orten Neef und Bremm – umgeben von Weinreben, dem glitzernden Wasser der Mosel und der Geschichte eines besonderen Ortes. Die Klosterruine ist heute ein beliebter Ort für Konzerte, Open-Air-Theater und sogar Hochzeiten. Besonders das Moselmusikfestival nutzt die stimmungsvolle Kulisse regelmäßig für Veranstaltungen. An anderen Tagen ist das Gelände abgesperrt, aber allein der Blick von außen lohnt sich.
In diesem Blog stelle ich Orte, Sehenswürdigkeiten, Cafés, Veranstaltungen und vieles mehr in den Regionen Eifel, Mosel und Hunsrück vor. Lasst euch inspirieren und entdeckt was Neues!