Archiv der Kategorie: Wegesrand

Stiefelbaum Hontheim

Der sogenannte Stiefelbaum findet in der Vulkaneifel nahe Hontheim, direkt an der Bundesstraße B 421. Es handelt sich um eine einzelne Eiche am Straßenrand, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt – wäre da nicht der ungewöhnliche „Schmuck“ in ihren Ästen: zahlreiche alte Stiefel und Schuhe. Seinen Namen verdankt der Baum einem Brauch aus der Zeit der Stationierung amerikanischer Streitkräfte in der Region.

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Weihnachtshaus Ober Kostenz

Das Weihnachtshaus in Ober Kostenz ist ein liebevoll gestalteter Blickfang in der Advents- und Weihnachtszeit, der weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist. Die Idee entstand aus der privaten Initiative einer Familie mit großer Freude daran, anderen Menschen mit Licht, Farbe und weihnachtlichen Motiven eine besondere Zeit zu schenken.

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Geografischer Mittelpunkt von Rheinland-Pfalz

Mitten im Hunsrück, unweit des Flughafens Hahn und eingebettet zwischen Feldern, Wäldern und sanften Hügeln, liegt ein Ort, der eine besondere Bedeutung für das Land Rheinland-Pfalz trägt: Bärenbach. Seit 1982 darf sich der Ort im Rhein-Hunsrück-Kreis nach mehreren Berechnungen ganz offiziell als geografischer Mittelpunkt des Bundeslandes bezeichnen.

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Hangviadukt bei Pünderich

Wer durch das malerische Moseltal reist, begegnet immer wieder beeindruckenden Bauwerken, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Eines davon ist der Pündericher Hangviadukt, ein architektonisches Juwel und zugleich der längste Hangviadukt Deutschlands. Mit seinen 92 Bögen und einer Länge von 786 Metern zieht er Eisenbahnliebhaber, Wanderer und Fotografen gleichermaßen in seinen Bann. Wie durch ein kleines Wunder überlebte es nahezu unbeschadet die Bombardierungen gegen Endes des Zweiten Weltkrieges.

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Aussichtspunkt Moseltal

An der Autobahn A61 – am Übergang zwischen Eifel und Hunsrück, hoch über den Moselorten Dieblich und Winningen – findet sich der Aussichtspunkt Moseltal. Die kleine Raststätte Winningen-Ost bzw. -West besticht durch ihren wunderbaren Blick über die darunter liegende Terrassen-Mosel und ist ein echtes Highlight für Reisende und Naturfreunde. Neben der riesigen Brücke, die das Tal überspannt und unterquert werden kann, verbirgt sich in unmittelbarer Nähe zudem ein historisches Relikt, das bei den Bauarbeiten Anfang der 70er Jahre gefunden wurde: Eine Römische Villa rustica, ein Zeugnis aus der Zeit um 200 n. Chr.

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Römische Villa Wittlich

Wo sich oben der Autoverkehr über die A1 schiebt findet sich unterhalb der Autobahnbrücke bei Wittlich ein kleiner geschichtlicher Schatz: Die Überreste einer um 200 n. Chr. erbauten Römischen Villa wurden hier nach initialen Ausgrabungen im Jahr 1904 in mehreren Etappen freigelegt. Herrenhaus, Badebereich, Stallungen – wie umfangreich das Anwesen früher einmal war lassen zahlreiche Schautafeln erahnen. Als einer der größten noch so erhaltenen römischen Gutshöfe nördlich der Alpen steht das Gemäuer seit den 90er Jahren unter Denkmalschutz und wurde mit einem Schutzdach versehen. Die Villa ist rund um die Uhr frei zugänglich.

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Cafébar Leon (Wolf)

Fährt man nichts ahnend mit dem Auto durch Wolf, so wird einem die Cafébar Leon wohl unweigerlich durch die Lappen gehen. Unscheinbar versteckt im Wolfer Industriegebiet ist sie besser vom nahe gelegenen Fahrradweg, als von der eigentlichen Straße einsehbar und somit ein wahrer Touristenmagnet. Die vielen Fahrradständer an der Mosel laden den erschöpften Radler ein, auf der überdachten Terrasse Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke oder einen erfrischenden Frozen Yoghurt zu sich zu nehmen und dabei den Blick auf die Mosel zu genießen. Das Ambiente könnte man sich auf einer in der Mittelmeerregion gelegenen Finca nicht schöner vorstellen und somit ist die Cafébar Leon der ideale Ort um als Besucher oder Einheimischer einfach mal die  Seele baumeln zu lassen und Landschaft und Speis/Trank zu genießen.

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Zollhäuschen / Eishäuschen Traben-Trarbach

Das kleine Eishäuschen am Brückenkopf in Traben hatte ursprünglich mal eine andere Funktion. Zwar konnte man hier auch vor 100 Jahren schon jede Menge Geld lassen, doch gab es dafür damals kein leckeres Eis im Austausch.

Am Brückenkopf in Traben findet sich dieses kleine unscheinbare Gebäude, einst das Zollhäuschen zur Überquerung der Moselbrücke. © Stephanie Zang

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Alte Kelter

Bewegt man sich entlang der Mosel, so fallen einem unweigerlich immer wieder seltsame Gebilde ins Auge: Sei es in Vorgärten oder bei Weingütern, an Wanderwegen oder am Moselufer.

Es handelt sich dabei um alte Weinkeltern, die heute zumeist als Dekoration dienen und nicht mehr in Betrieb sind. Den Begriff des Kelterns gibt es natürlich nach wie vor. Er leitet sich vom lateinischen Wort calcare ab, das die frühere Art den Saft aus den Trauben zu pressen beschreibt: mit den Füßen treten. Doch durch verschiedene Geräte und Hilfsmittel wurde dieser Vorgang des Kelterns technisiert, weiterentwickelt und letztlich auch immer weiter modernisiert – der Grund, warum heute auch die vielen alten Keltern nicht mehr in Betrieb sind. Alte Kelter weiterlesen

Bergkapelle Kröv

Die von 1880 bis 1882 erbaute Bergkapelle mitten in den Weinbergen über Kröv war eine Stiftung verschiedener Einwohner des Moselortes Kröv, allen voran von Karl August Wagner. Serpentinenartig zieht sich die Kreisstraße K63 durch die Weinberge über der Kröver Moselschleife hinauf und an dieser Kapelle, welche auch Herz-Jesu-Kapelle genannt wird, vorbei. Ihren anderen Namen – Auferstehungskapelle – erhielt sie im Zuge der Errichtung eines Kreuzweges entlang der Bergstraße, deren Abschluss sie nun bildet. Ende des 20. Jh. wurde die Kapelle umfassend saniert und trocken gelegt.

Hier oben lässt es sich bei einem Ausflug wunderbar im Schatten der Bäume mit Blick auf das Moseltal verweilen. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – auf unterschiedlichstem Wegen kann man zur Kapelle gelangen. Ob bewusst als Ziel der Wanderung oder eben als nettes Beiwerk am Wegesrand: Ein Päuschen hier lohnt bei schönem Wetter allemal.

Koordinaten:  49.987788, 7.094205 Bergkapelle Kröv weiterlesen