Weihnachtshaus Ober Kostenz

Das Weihnachtshaus in Ober Kostenz ist ein liebevoll gestalteter Blickfang in der Advents- und Weihnachtszeit, der weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist. Die Idee entstand aus der privaten Initiative einer Familie mit großer Freude daran, anderen Menschen mit Licht, Farbe und weihnachtlichen Motiven eine besondere Zeit zu schenken.

Im kleinen Ort Ober Kostenz verwandelt sich das Wohnhaus der dort ansässigen Familie Kunz jedes Jahr in einen festlich geschmückten Blickfang: Ein Weihnachtshaus mit unzähligen Lichtern in der dunklen Jahreszeit. Liebevoll gestaltete Figuren, weihnachtliche Szenen und Motive prägen das Erscheinungsbild.

Ob auf dem Dach oder Boden, der Treppe oder am kleinen hölzernen Pavillion: Überall finden sich teils lebensgroße Figuren. © Stephanie Zang

Fast ist es so, als tauche man ein in eine Märchenwelt, in jeder Nische, an jedem Strauch und Baum, sogar auf dem Dach gibt es Figuren zu entdecken. Besonders in den Abendstunden entfaltet die Beleuchtung ihre volle Wirkung und taucht Straße und Garten in ein warmes, einladendes Licht. Vieles davon ist über Jahre hinweg zusammengetragen oder selbst gefertigt worden.

Die sich drehende Pyramide des Weihnachtshauses hat eine beachtliche Höhe von 3,30 m. © Stephanie Zang

Das Weihnachtshaus ist dabei kein kommerzieller Anziehungspunkt, sondern vor allem ein Ausdruck persönlicher Leidenschaft und jahrelanger Arbeit. Ein Großteil der Dekoration wird Jahr für Jahr ergänzt, angepasst oder neu arrangiert, sodass jeder Besuch ein wenig anders wirkt.

Es wirkt fast als würde einen Sternenhimmel über dem Haus leuchten. © Stephanie Zang

Dabei steht nicht das Spektakel im Vordergrund, sondern die Atmosphäre: ein Ort, der Freude bereitet, Erinnerungen weckt und für einen Moment den Alltag in den Hintergrund treten lässt. Man begegnet Menschen, kommt gemeinsam ins Staunen, ins Gespräch und genießt die vorweihnachtlich wohlige Atmosphäre. Gerade für Kinder ist der Besuch ein besonderes Erlebnis, da es überall etwas zu entdecken gibt und die Szenerien die Fantasie anregen. Fast ist es so, als höre man die Figuren erzählen… von Erinnerungen, Traditionen und der Freude an der Weihnachtszeit.

Über 60 Figuren finden sich in dem von tausenden Lichtern erhellten Vorgarten. © Stephanie Zang
Die selbstgebaute Krippe wird täglich neu arrangiert, hier hat man auch die Möglichkeit eine Spende als Dankeschön da zu lassen. © Stephanie Zang

Viele Besucher verbinden ihren Rundgang mit einem abendlichen Spaziergang durch den auch andernorts festlich erleuchteten Ort. Eingebettet in die winterliche ruhige Landschaft des Hunsrück entfaltet das Weihnachtshaus eine besondere Wirkung. Abseits großer Städte und Weihnachtsmärkte entsteht hier ein stiller, fast entschleunigter Weihnachtszauber, der gut zur Region passt und bereits bei der Anfahrt im Dunkeln weithin zu sehen ist. Parkplätze finden sich direkt vor dem Ortseingang.

Direkt am Haus selber ist Parken nicht möglich. Aber vor dem Ortseingang steht ein Parkplatz zur Verfügung. © Stephanie Zang

Noch bis Mitte Januar bleibt hier alles festlich geschmückt, dann müssen sich Besucher wieder bis zum Dezember gedulden. Macht euch also noch schnell auf den Weg, der Besuch lohnt sich!

Fast 1 km Lichterketten und über 60 Figuren machen das Weihnachtshaus zu einem besonderen Erlebnis. © Stephanie Zang

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