Wenn der Frühling Einzug hält und die ersten warmen Sonnenstrahlen über die steilen Weinberge und sanften Täler der Moselregion streichen, beginnt ein Schauspiel, das jedes Jahr aufs Neue begeistert: Die Pfirsichbaumblüte. Die Blütezeit des roten Weinbergspfirsichs beginnt bereits im März, noch bevor viele andere Obstbäume blühen – und verwandelt die steilen Lagen der Mosel in eine pastellrosa Traumlandschaft.
Über 2.000 Pfirsichbäume finden sich dabei rund um die Moselschleife bei Ediger-Eller, Bremm und Neef. Das Gebiet gilt als Hauptanbauzone des roten Mosel-Weinbergpfirsichs, einer aromatischen und robusten Frucht mit Tradition, die man als Likör, Marmelade, Chutney und in vielen anderen Varianten verkosten kann. Ein Wanderweg von knapp 7 km Länge mit einer kleinen Bahnfahrt lädt dazu ein zwischen den duftenden Blüten zu lustwandeln.
Hoch über Bernkastel-Kues, auf dem sonnigen Kueser Plateau, liegt ein ganz besonderer Ort der Ruhe und Regeneration: der neue Kurpark. Seit seiner feierlichen Eröffnung im Mai 2024 lädt er Gäste und Einheimische ein Natur und Gesundheit auf moderne Weise zu erleben – und das mitten im „Heilklimatischen Kurort“ Bernkastel-Kues. Ein besonderes Element ist der ebenfalls neu entstandene Skywalk, eine spektakuläre, luftige Aussichtsplattform mit Weitblick. Von hier aus eröffnet sich ein beeindruckendes Panorama: Die Burg Landshut, die sonnenverwöhnten Weinberge und der historische Stadtkern von Bernkastel-Kues liegen den Besuchern zu Füßen.
Hoch über der Gemeinde Dill im Hunsrück trohnt die Ruine der Dillburg. Erbaut im 11. Jahrhundert, fiel sie Ende des 17. Jahrhunderts wie so viele Burgen in der Region den französischen Erbfolgekriegen zum Opfer und wurde zerstört. Der größte, noch erhaltene Teil der einstigen Oberburg sind die drei Mauern des viergschossigen Wohnbaus. Darunter gelegen und ebenfalls noch sichtbar findet sich ein Tonnengewölbe. Vom einstigen Bergfried sind heute nur noch die Grundmauern erhalten.
Das Pulvermaar in der Vulkaneifel liegt nahe der Ortschaft Gillenfeld. Mit einer Tiefe von bis zu 74 Metern ist es das tiefste Maar der Eifel und zeichnet sich durch seine nahezu kreisrunde Form aus. Es entstand vor etwa 20.000 Jahren durch eine gewaltige phreatomagmatische Explosion, bei der heißes Magma auf Grundwasser traf und eine massive Dampfexplosion auslöste. Zurück blieb ein tiefer Krater, der sich später mit Wasser füllte und das heutige Maar bildete. Die steilen Ufer zeugen noch heute von dieser explosiven Entstehung. Umgeben ist es von dichtem Wald, durch den ein Rundweg führt, der zu jeder Jahreszeit seinen ganz eigenen Charme hat.
Eingebettet in die malerische Landschaft des Hunsrücks bietet der Elfenpfad in Dill ein einzigartiges Wandererlebnis für die ganze Familie. Dieser besondere Themenweg entführt große und kleine Naturfreunde in eine Welt voller Magie, Fantasie und regionaler Naturwunder.
Erfahrt, was den Elfenpfad so besonders macht, wie er entstanden ist und welche weiteren Wander- und Freizeitmöglichkeiten die Region bietet.
Während der Corona-Pandemie kam erstmals die Idee auf, in der Vorweihnachtszeit für Kinder und Erwachsene ein besonderes Erlebnis zu schaffen: Dutzende, mit vielen bunten Lichtern geschmückte Traktoren machten sich auf den Weg und fuhren überall in Deutschland von Ortschaft zu Ortschaft.
So auch im Hunsrück. Längst hat sich dieses Ereignis inzwischen fest etabliert und lockt Jahr für Jahr zahlreiche Schaulustige – allen voran die Kleinsten – aus den Häusern und an die Straßenränder.
In der dunklen Jahreszeit verwandelt sich die historische Festung Ehrenbreitstein in Koblenz in eine funkelnde Winterwelt. Der Christmas Garden 2024 lädt vom 21. November 2024 bis zum 8. Januar 2025 dazu ein, die festliche Stimmung in vollen Zügen zu genießen. Einzigartige Lichtinstallationen, stimmungsvolle Klänge und kulinarische Leckerbissen machen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis für die ganze Familie.
In der schönen Vulkaneifel, unweit des Pulvermaars, findet sich ein ganz besonderer Hof: Der Vulkanhof mit knapp 190 meckernden Bewohnerinnen. Ursprünglich als Kuh-Milch-Betrieb gegründet, entstand ab 1995 ein reiner Ziegenhof mit angeschlossener Käserei. Seither kann man hier aber nicht nur leckeren Käse in verschiedenen Sorten und frei von Zusatzstoffen, Konservierungsmitteln oder Farbstoffen kaufen. Man kann sich vor Ort auch über die Produktionsschritte auf dem Hof informieren, die Ziegen besuchen und streicheln, ins Hof-Café und den Hofladen einkehren und noch vieles mehr!
Wo sich oben der Autoverkehr über die A1 schiebt findet sich unterhalb der Autobahnbrücke bei Wittlich ein kleiner geschichtlicher Schatz: Die Überreste einer um 200 n. Chr. erbauten Römischen Villa wurden hier nach initialen Ausgrabungen im Jahr 1904 in mehreren Etappen freigelegt. Herrenhaus, Badebereich, Stallungen – wie umfangreich das Anwesen früher einmal war lassen zahlreiche Schautafeln erahnen. Als einer der größten noch so erhaltenen römischen Gutshöfe nördlich der Alpen steht das Gemäuer seit den 90er Jahren unter Denkmalschutz und wurde mit einem Schutzdach versehen. Die Villa ist rund um die Uhr frei zugänglich.
Seit 2015 hat der ehemalige Märchenpark der Gemeinde Bell im Hunsrück in neuem Gewand wieder seine Pforten geöffnet. Als Tiererlebnis-Park erfreut er nun Groß und Klein mit seinen heimischen, wie auch teils exotischen Tieren, die hier hautnah erlebt werden können. Von Ziege, Schaf und Pony über Waschbär, Damwild und Kamel bis hin zu Papageien, Kattas, Giraffen und Tigern gibt es eine bunte Vielfalt an Arten zu entdecken und dabei auch manches zu lernen.
In diesem Blog stelle ich Orte, Sehenswürdigkeiten, Cafés, Veranstaltungen und vieles mehr in den Regionen Eifel, Mosel und Hunsrück vor. Lasst euch inspirieren und entdeckt was Neues!