Während der Corona-Pandemie kam erstmals die Idee auf, in der Vorweihnachtszeit für Kinder und Erwachsene ein besonderes Erlebnis zu schaffen: Dutzende, mit vielen bunten Lichtern geschmückte Traktoren machten sich auf den Weg und fuhren überall in Deutschland von Ortschaft zu Ortschaft.
So auch im Hunsrück. Längst hat sich dieses Ereignis inzwischen fest etabliert und lockt Jahr für Jahr zahlreiche Schaulustige – allen voran die Kleinsten – aus den Häusern und an die Straßenränder.
Die Dekoration der Traktoren wird dabei immer kreativer: Ob Lichterketten in allen Farben, Tannenbäume, Weihnachtssterne, leuchtende Projektionen, Rentiere oder auch große Figuren lassen die Augen der Besucher am Wegesrand strahlen.
Manches Mal kann man, bei genauem Hinsehen, sogar den Weihnachtsmann selbst am Steuer entdecken – denn nicht nur die Traktoren, auch so manche Insassen sind kreativ verkleidet.
Inzwischen gibt es im Hunsrück sogar mehrere Lichterfahrten durch unterschiedliche Orte – so viele Landwirte machen jedes Jahr bei dieser Fahrt mit. Entsprechend groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Traktoren bei jedem einmal ganz nah am Zuhause vorbei kommen.
Neben Traktoren fahren inzwischen ebenso Vollernter, Unimogs oder andere Nutzfahrzeuge mit. Neben der Freude für die Zuschauer am Wegesrand, ist es den Landwirten ebenso wichtig auf die Lage der Landwirtschaft und Bauern in Deutschland hinzuweisen – ein Protest mit einem strahlenden Nebeneffekt.





