Archiv der Kategorie: Barrierefrei

Keine Treppen und wenn doch, dann mittels Aufzügen oder entsprechenden Rampen zu umgehen, kein unwegsames Gelände…

Trier – Die älteste Stadt Deutschlands

„ANTE ROMAM TREVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS. PERSTET ET AETERNA PACE FRUATUR.“ – „Vor Rom stand Trier tausenddreihundert Jahre. Möge es weiter bestehen und sich eines ewigen Friedens erfreuen.“ So ist es auf dem Roten Haus am Trierer Hauptmarkt zu lesen. Kein Wunder also, dass Trier seit jeher Bewunderer aus nah und fern anzieht. Zahlreiche Zeitzeugen der Römerzeit sind hier schon lange als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Ob mit dem Bus, auf eigene Faust zu Fuß oder aber mit einer der vielen Erlebnisführungen: Die Stadt zieht einen unweigerlich in ihren Bann und entführt einen zwischen Kaufhäusern und Cafés doch immer wieder in längst vergangene Zeiten.

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Mosel-Wein-Nachts-Markt

Im Jahr 2011/12 ließen sich die Bewohner der Doppelstadt Traben-Trarbach etwas cleveres einfallen: Warum nicht die vielen unterirdischen Keller, die Zeugen des einst florierenden Weinhandels, für einen regenfesten und urig romantischen unterirdischen Wein-Nachts-Markt nutzen? Gesagt, getan. Was mit einem einzelnen Markt-Keller unter dem jetzigen Hotel Moselschlösschen und einem Ausstellungskeller sowie vielen Konzerten begann, wuchs in den folgenden Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten heran. Inzwischen verteilt sich der „Mosel-Wein-Nachts-Markt“ auf ganze fünf großen Kelleranlagen (einschließlich dem Museumskeller unter der Brücke), einer Schlittschuhbahn, wechselnden Ausstellungen im Alten Bahnhof Traben und und und… Ein Besuch an der Mosel, gerade in der Weihnachtszeit lohnt also in jedem Fall. Und das Beste: Wem die Vorweihnachtszeit einfach zu stressig ist: Der Markt ist bis in den Januar hinein geöffnet.

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„Beller Raketenkuh“

Am Ortseingang der Hunsrücker Ortschaft Bell, wird der Blick der Vorbeifahrenden unweigerlich auf die Scheune rechts der Straße gelenkt. Im Jahr 1986 war dieses Symbol der Hunsrücker Friedensbewegung im Vorfeld zu einer Großdemonstration gegen die Stationierung von 96 Cruise Missiles auf der Pydna bei Hasselbach von der „Wandmalgruppe Düsseldorf“ gestaltet worden. Noch heute gilt die „Beller Raketenkuh“, als Mahnmal des Kalten Krieges im Hunsrück:  Die Raketen nimmt sie auf die Hörner und zertrampelt sie mit ihren Füßen. Bereits zweimal wurde das Gemälde inzwischen restauriert und erstrahlt seit dem Jahr 2014 wieder in neuem Glanz und alten Farben.

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Spectaculum Oberwesel – Ein ganzer Ort auf Zeitreise

Was für großartige Dinge man mit knapp 2600 motivierten Einwohnern in einer kleinen Stadt auf die Beine stellen kann beweist Oberwesel am Rhein alle zwei Jahre: Der gesamte Ort begibt sich am Pfingstwochenende auf eine Zeitreise, wie sie in einer solchen Größe anderswo selten zu finden ist. Straßenlaternen werden verhüllt, Schilder abgedeckt, alles moderne versteck – Garagen werden zu mittelalterlichen Ständen, Weinkeller zu Tavernen. Der Ort bietet mit seinen Fachwerkhäusern, Türmen und engen Gassen wunderbare Voraussetzungen für ein mittelalterliches Spectaculum. Mit Stroh, bunten Fahnen und unzähligen Marktständen liebevoll gestaltet und von hunderten gewandeten Händlern, Gauklern, Rittern und Gästen belebt, wird ein Besuch hier zu einem unvergesslichen Erlebnis für Groß und Klein.

Nächster Termin: wahrscheinlich 19.-21. Mai 2018

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Café Heimat (Morbach)

Seit dem Jahr 2013 findet sich in der Biergasse 5 in Morbach ein besonderes Café für alle Fans der „Heimat“-Filme von Edgar Reitz: Das Café Heimat im ehemaligen Elternhaus des Regisseurs. Bilder mit Filmausschnitten, Originaldrehbücher, zahlreiche Requisiten und vieles mehr finden sich hier. Zudem gibt es feines Gebäck, „Fair trade“ Kaffee aus der hauseigenen Rösterei und Tee, sowie auch eine kleine Auswahl an warmen Speisen. Zudem gibt es im Café Lesungen, Aufführungen und Filmvorführungen im kleinsten Kino in Rheinland-Pfalz.

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Moselschifffahrt

Eine Schifffahrt auf der Mosel ist, vor allem an sonnigen Tagen, ein tolles Erlebnis für die ganze Familie. Von einem Moselort zum nächsten kann man sich von den Schiffen bringen lassen und so das ganze auch nach Herzenslust mit einer Wanderung oder einer Fahrradtour kombinieren. Immer sehenswert ist dabei auch eine Schleusenfahrt. Die nächsten Schleusen finden sich moselabwärts in Enkirch oder Moselaufwärts in Zeltingen. In jedem Moselort gibt es Schiffsanleger, an denen die jeweiligen nächsten Abfahrtszeiten angeschlagen stehen und Tickets für eine Fahrt erworben werden können.

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Panoramaweg Piesport

Plant man einen Besuch bei der Wallfahrtskirche Klausen oder der Brauneberger Kelteranlage, sollte man bei schönem Wetter einen kurzen Abstecher zum Panoramaweg nicht versäumen!

Eine Fahrt entlang des Weges offenbart einen unvergleichlichen Blick hinab ins Moseltal, der einst von dem Dichter Decimus Magnus Ausonius mit den „Reihen eines Amphitheaters“ verglichen wurde. Gemeint sind damit die endlosen Reihen an Reben, die sich den Berg hinauf ziehen. Doch auch die Felsformation im Süden (linker Hand vom Parkplatz aus gesehen), die gerne als „Moselloreley“ bezeichnet wird, ist beeindruckend. Besagter Parkplatz findet sich direkt am Panoramaweg bei den Koordinaten: 49°88’97.58“N 6°92’91.90“E.  Von hier hat man einen Blick auf die Moselorte Minheim, Neumagen-Drohn, Piesport und Trittenheim.

Das Kriminalhaus (Hillesheim)

In „Deutschlands Krimihauptstadt“ Hillesheim finden die Liebhaber spannender Geschichten alles, was das – an wohlige Schauder gewöhnte – Herz begehrt. Neben einem Krimihotel und dem Eifel-Krimi-Wanderweg findet sich im Kriminalhaus die größte Krimisammlung Deutschlands. Aus 30.000 Kriminalromanen kann der geneigte Leser hier im „Deutschen Krimiarchiv“ auswählen und wahlweise in der gemüchtlichen Couchecke oder im angeschlossenen Café Sherlock bei „Miss Marple’s Teatime“ lesen und schmökern…

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Weihnachtsmarkt Bernkastel-Kues

Das Städtchen Bernkastel-Kues mit seinen teils mittelalterlichen Fachwerkhäusern auf der Bernkasteler Seite ist in jedem Jahr Schauplatz eines märchenhaften Weihnachtsmarktes. In den verwinkelten Gassen finden sich allerlei Stände mit Kunsthandwerk, kulinarischen Köstlichkeiten und natürlich leckerem Glühwein (der an der Mosel übrigens weiß und nicht rot ist). Wem es draußen dennoch zu zugig ist, der kann sich in eine der vielen Weinstuben, Cafés und Restaurants zurückziehen, die ebenfalls weihnachtlich hergerichtet sind.

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Schalkenmehrener Maar

Mit seiner Wasserfläche von 22 ha ist das Schalkenmehrener Maar das größte in der Gruppe aus drei Maaren unweit der Gemeinde Schalkenmehren. Während es im Winter zu ausgedehnten Spaziergängen im Schnee einlädt, kann man sich hier im Sommer mit Schwimmen, Bootfahren, Segeln oder gar Windsurfen die Zeit vertreiben… und auch der eine oder andere Fisch kann einem hier an den Haken gehen. Die Maare in der Eifel sind mit Regenwasser gefüllte Vulkankrater, und mehr als 10.000 Jahre alt. Unweit des Schalkenmehrener Maars findet sich in Daun das Eifel-Vulkanmuseum, in dem man alles über die Vulkaneifel und die Entstehung der Maare erfahren kann.

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