Die Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel wurde in den Jahren 1134/35 durch den Abt Bernhard von Clairvaux gegründet. Lange Zeit überdauerte sie die Irrungen und Wirrungen der Jahrhunderte, bis das Kloster im 19. Jh. unter Napoleon aufgelöst wurde. Als Steinbruch genutzt verfiel die Kirche nach und nach, bis 1922 Mönche der Abtei Marienstatt im Westerwald das Kloster neu gründeten und aufbauten. Noch heute leben Mönche in dem altehrwürdigen Gebäude, in der dazugehörigen alten Mühle ist mittlerweile ein Museum eingerichtet worden. Zudem finden sich hier eine Gaststätte, eine Buch- und Kunsthandlung, Erlebnispfade und ein Gästehaus. Wechselnde Veranstaltungen wie die „Nacht des Gebets“ oder Orgelkonzerte locken zahlreiche Gäste nach Himmerod und auch schon manches Brautpaar hat sich in den beeindruckenden Barock-Gewölben das Ja-Wort gegeben,
Archiv der Kategorie: Kirche / Kloster
Sie sind Orte der Ruhe und Einkehr, des Abschieds und des Neubeginns… Sie beeindrucken durch Bau und Akkustik und sind manchmal Ausgangspunkt für den Start in einen neuen Lebensabschnitt.
Klosterkirche Springiersbach
Die Klosterkirche Springiersbach (bei Bengel in der Eifel) wurde im 12. Jh. ursprünglich als Augustiner-Chorherrenstift erbaut und beherbergt heute ein Karmeliterkloster. Der Name leitet sich von der Lage am am gleichnamigen Bach ab. Die heutige Kirche wurde nachdem ihre Vorgängerin als baufällig abgerissen worden war im 18. Jh. im Barock- und Rokokostil neu errichtet. Sie ist beliebtes Ausflugsziel für kurze Besuche aber auch für die längere Einkehr. Zudem geben sich in ihrem stimmungsvollen Inneren heute auch viele Brautpaare das Ja-Wort.
Hunsrückdom (Kloster Ravengiersburg)
Fährt man mit dem Auto von der Bundesstraße 50 kommend die Serpentinen nach Ravengiersburg hinunter, so bietet sich einem ein imposanter Anblick: Der Hunsrückdom auf einer Anhöhe, dem der Ort zu Füßen liegt. Einst als Augustiner Kloster erbaut, ist es, aus dem Jahr 1074 stammend, das älteste seiner Art, das sich im Hunsrück finden lässt. Seit 1566 ist der Bau im Besitz der katholischen Kirche und wird heute entsprechend als solche genutzt. Im 18. Jh. erhielt der „Hunsrückdom“, nach mehreren Zerstörungen, sein jetziges Aussehen. Für den vorbeifahrenden Reisenden ist ein Besuch der imposanten Kirche – hat man sie einmal erblickt, wie sie unwirklich und fast zu groß da auf ihrer Anhöhe trohnt – wohl fast unumgänglich.