Die Traumschleife „Köhlerpfad“ bei Langweiler verdankt ihren Namen der lokalen Geschichte. Früher lebten die Menschen hier von der Holzkohleherstellung, wovon auch heute noch verschiedene Schautafeln in der Region zu berichten wissen. Die Traumschleife führt mit einer Länge von 13,4 km und 199 Höhenmetern durch dichten Wald und offenes Feld, entlang des Steinbachs und der Steinbachtalsperre. Immer wieder laden unterwegs Bänke mit traumhaftem Weitblick zum Verweilen ein.
Ein schöner Einstiegspunkt ist das Hotel Marienhöh in Langweiler. Hier findet sich auch der Zugang zum Saar-Hunsrück-Steig.

Von hier sieht man in der Ferne bereits die Steinbachtalsperre. Diese ist für die Trinkwasserversorgung von Idar-Oberstein und der Region von entscheidender Bedeutung. Ca. 4,5 Mio m3 Trinkwasser pro Jahr werden durch diese Talsperre sicher gestellt. Oberflächenwasser aus einem 14,6 km2 großen Einzugsgebiet wird hier aufgefangen, gespeichert und im weiteren Verlauf aufbereitet. Untwergs auf der Traumschleife kommt man der Steinbachtalsperre, ebenso wie dem Steinbach selber noch näher. Dabei können Interessierte am Wegesrand manche Informationen über die Wasseraufbereitung, Wasserkraft und -versorgung in der Region erfahren.

Und auch der Steinbach selber kreuzt bei der Wanderung durch den Wald immer mal wieder den Weg oder plätschert als Wegbegleiter romantisch neben den Wandernden her.


Neben Informationstafeln über die Wasserkraft und das Köhlerhandwerk in früherer Zeit, finden sich entlang des Weges durchs Feld auch zahlreiche Steinskulpturen mit entsprechenden Erklärungen. Auch wenn man sich an der umgebenden Natur mit ihrem reichen Grün, den rauschenden Wäldern, den plätschernden Bachläufen und dem Weitblick über Felder und Ortschaften unterwegs kaum satt sehen kann, liefern diese immer wieder eine hübsche Abwechslung zwischendurch.


Verlaufen kann man sich unterwegs übrigens nur schwerlich, denn der Weg ist – wie alle Traumschleifen – gründlich ausgeschildert.

Die Wanderung über die Traumschleife Köhlerpfad hat, wie man sieht, viel zu bieten: Abwechslungsreiche Natur, Aussichtspunkte, Orte der Rast und Ruhe sowie allerlei Wissenstafeln am Wegesrand – ein gelungener Tagesausflug für die ganze Familie.
Tipp: Das Hotel Marienhöh bietet sowohl vor als auch nach einer Wanderung mit seinem Restaurant, Wellnessbereich und der Bar eine wunderbare Möglichkeit zur Einkehr um nach der Wanderung durch die Natur zu entspannen und wieder Kraft zu sammeln.
Good-to-know: Auch die Stadt Idar-Oberstein ist nicht weit entfernt, wer sich also neben der finsteren Holzkohle auch über funkelnde Steine fortbilden möchte, der braucht nicht in die Ferne schweifen.



