Erste Minigolfanlage Deutschlands

Auf der Trarbacher Seite, kurz vor dem Ortsende, findet sich auf der linken Seite der Straße, unweit des Schwimmbades „Moseltherme“ eine unscheinbare Einfahrt zum Parkplatz eines ganz besonderen Minigolf-Platzes. Im Jahr 1955 wurde die Anlage mit ihren 18 Betonbahnen als erste Minigolf-Anlage Deutschlands erbaut und erfreut seither Groß und Klein bei einem Spiel mit einigen Tücken und Hindernissen. 2014 wurde die Anlage komplett saniert und präsentiert sich seither in neuem Glanz und mit altem Flair ihren Besuchern. Ein großer Spaß für kleines Geld!

Weitere Informationen: Siehe unten.

Fahrzeit: 5 Minuten

Eintritt: Kinder (bis 13 J.) 1,50 €, Jugendliche 2,00 €, Erwachsene 2,50 €

Öffnungszeiten: Juli bis August täglich von 10:30 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. In allen anderen Monaten von Montag bis Freitag jeweils ab 12 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, Samstag, Sonntag und an Feiertagen jeweils ab 10:30 Uhr ebenfalls bis es dunkel wird.

Spaß für die ganze Familie: ★★★★★ (Das erklärt sich wohl von selbst, oder?)

Barrierefrei: ☺ (Aber Obacht, auf den Wegen zwischen den Bahnen kann es manchmal eng werden. Diese sind auch nicht speziell befestigt, sodass man, gerade bei nassem Wetter, gerne mal Einsinken kann… also bitte vorher prüfen.)

Kinderwagen: ☺(Den Kinderwagen kann man bequem über den Platz schieben und stets im Schatten eines nahen Baumes abstellen.)

Haustiere: Hunde sind hier erlaubt.

Kontakt / Link: Homepage oder Telefon 06541-6947

Koordinaten: 49.946271 N, 7.109874 E

Navigation: Wildbadstraße 2, 56841 Traben-Trarbach

Parken: Parken ist direkt an der Anlage möglich. Sollte hier alles voll sein, so findet sich 100 m weiter auf der rechten Seite ein größerer Parkplatz

Good-to-know: Die Anlage eignet sich sowohl für Hobby- als auch für Profispieler. Letztere finden im Shop auch eine kleine Auswahl an professionellen Bällen und Schlägern, die zum Verkauf angeboten werden.

Tipps: Bei einem Spiel auf der Anlage legt man mehrere 100 m zurück und betreibt zusätzlichen Sport durch das Bälle aufheben, ablegen, suche, einsammeln. Die wäre es die verbrauchten Flüssigkeitsreserven anschließend auf der Terasse bei einem kühlen Getränk oder Eis wieder aufzufüllen und dabei den anderen zuzusehen, wie sie die letzte Bahn meistern, die den Ball wieder direkt zurück ins Kassenhäuschen befördert?

Ausführliche Informationen:

Im Jahr 1953 lernte der Traben-Trarbacher Arzt Dr. Walter Spier die Schweizer Sportart des Minigolfs kennen. Nur zwei Jahre später entstand auf seine Initiative hin im Wildbadtal die erste Minigolfanlage Deutschlands, die am 17. Juni desselben Jahres zur Nutzung freigegeben wird. Als „Präzisionssportart“ fördert dieser familienfreundliche Sport nicht nur Konzentration und Koordination, sondern bringt die Menschen auch hinaus in die Natur und an die frische Luft.

Diese Natur ist in der Traben-Trarbacher Minigolf-Anlage besonders schön zu bewundern: Zwischen alten Bäumen und kleinen Bachläufen finden sich farbenprächtig angelegte Blumenbeete und -arrangements. Ein Blick auf die nahegelegenen Weinberge macht Lust auf ein Gläschen frischen Moselweins nach dem Spiel. An allzu warmen Sommertagen bieten die Bäume aber auch Schatten für die wartenden Spieler.

Auf 18 Bahnen können Groß und Klein ihr Talent unter Beweis stellen. Jede von ihnen ist 12 Meter lang und auf unterschiedlichste Arten und Weisen geformt, gebogen und mit kreativen und teils tückischen Hindernissen versehen. Während der ambitionierte Profispieler im Schnitt souverän mit knapp 30 Schlägen einen Durchlauf schafft, können sich die Anfänger getrost etwas mehr Zeit nehmen, denn schließlich geht es hier vor allem um eines: den Spaß. Und der ist auf den abwechslungsreichen Bahnen garantiert.

Doch manches Mal kann man auch die Profis beobachten, wie sie an den Bahnen trainieren und über deren Präzision und Können staunen. Seit der ersten Deutschen Meisterschaft 1956 finden auch heute noch regelmäßig Turniere auf der Anlage statt, deren Ausrichter der Traben-Trarbacher Minigolf-Club ist. Und wer weiß, wenn man nach dem Spiel bei einem Gläschen Wein auf der Terasse freundlich fragt, verrät einem der eine oder andere vielleicht auch ein paar Tricks und Kniffe, mit denen man seine Freunde beim nächsten Spiel richtig alt aussehen lassen kann;)

Hereinspaziert, beim Minigolf-Club Traben-Trarbach e.V,! © Stephanie Zang
Hereinspaziert, beim Minigolf-Club Traben-Trarbach e.V,! © Stephanie Zang
Wer möchte schon nicht gerne von sich behaupten schon einmal auf der Ersten Minigolfanlage Deutschlands gespielt zu haben? © Stephanie Zang
Wer möchte schon nicht gerne von sich behaupten schon einmal auf der Ersten Minigolfanlage Deutschlands gespielt zu haben? © Stephanie Zang
Ach wenn es doch mal einfach wäre... © Stephanie Zang
Ach wenn es doch mal einfach wäre… © Stephanie Zang
Ein guter Stand ist das A und O für einen zielsicheren Schlag. © Stephanie Zang
Ein guter Stand ist das A und O für einen zielsicheren Schlag. © Stephanie Zang
Ringsum die eigentlichen Bahnen ist alles bunt bepflanzt, sodass man sich auch, wenn man nicht dran ist, schön im Grünen hinsetzen kann. © Stephanie Zang
Ringsum die eigentlichen Bahnen ist alles bunt bepflanzt, sodass man sich auch, wenn man nicht dran ist, schön im Grünen hinsetzen kann. © Stephanie Zang
Wer frech ist, kommt in den Käfig... aber immerhin kann er da dann in Ruhe an seinem Abschlag arbeiten;) © Stephanie Zang
Wer frech ist, kommt in den Käfig… aber immerhin kann er da dann in Ruhe an seinem Abschlag arbeiten;) © Stephanie Zang
Das sieht doch schonmal ganz gut aus... © Stephanie Zang
Das sieht doch schonmal ganz gut aus… © Stephanie Zang
Auch beim Spiel geht es auf und ab: Auf einen guten Schlag kann schnell wieder eine Niederlage folgen. © Stephanie Zang
Auch beim Spiel geht es auf und ab: Auf einen guten Schlag kann schnell wieder eine Niederlage folgen. © Stephanie Zang
Die Gärten rund um die Bahnen sind liebevoll angelegt. © Stephanie Zang
Die Gärten rund um die Bahnen sind liebevoll angelegt. © Stephanie Zang
Da kommt der Ball, zielsicher zu einem "Hole-in-one"... © Stephanie Zang
Da kommt der Ball, zielsicher zu einem „Hole-in-one“… © Stephanie Zang

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