Eifelpark Gondorf

Tief in der südlichen Eifel, nahe Bitburg, liegt die 300-Einwohner-Gemeinde Gondorf. Seit mehr als 50 Jahren ist hier der größte Wild- und Erlebnispark in Rheinland-Pfalz beheimatet: Der „Eifelpark“. Auf 750.000 m2 tummeln sich hier zahlreiche Wildtiere nebst bunten Attraktionen und Fahrgeschäften, die jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Knapp 52 km von Traben-Trarbach entfernt ist ein Ausflug nach Gondorf eine tolle Tagestour für die ganze Familie!

Weitere Informationen und Bilder gibt es hier…

Fahrzeit: 53 Minuten

Öffnungszeiten: Die Öffnungszeiten variieren über das Jahr verteilt. Hier findet ihr sie.

Spaß für die ganze Familie: ★★★★★ (Aber hallo! Der Eifelpark verspricht Spaß für Groß und klein, für Tierliebhaber und Adrenalinjunkies, Zauberkünstler und Theaterliebhaber, Sandkastenbuddler und viele mehr…)

Barrierefrei:☺ (Auch mit dem Rollstuhl ist der Park gut zu erkunden. Die Wege sind zwar teils nicht asphaltiert, doch gut befestigt, sodass man hier gut voran kommt.)

Kinderwagen: ☺ (Von Klein bis groß sind Kinder hier willkommen und die Wege mit Kinderwägen gut passierbar. Auch im Bähnchen den Berg hinauf kann der Kinderwagen mitgenommen werden.)

Haustiere: „Hunde an der Leine sind herzlich willkommen!“

Kontakt / Link:  https://www.eifelpark.com/

Weißstraße 12, 54647 Gondorf

Telefon: 06565 95660

Koordinaten: 49.960381 / 6.614056

Parken: Parken für PKW und Busse ist kostenlos direkt am Park möglich.

Good-to-know: Nicht alle Attraktionen sind bereits für alle Kinder geeignet. Ob die Kleinen groß genug sind, kann an bunten Messlatten vor den Fahrgeschäften leicht getestet werden. Wer größer als 100 cm ist, ist schon mal gut dabei. Doch auch klein sein lohnt sich: Bis zu 100 cm ist der Eintritt kostenlos, obgleich es auch für die Kleinen bereits viele tolle Fahrgeschäfte und Spielmöglichkeiten gibt.

Tipps: Am Besten holt man sich direkt am Eingang einen Parkplan, auf welchem sowohl Show-Zeiten, besondere Ereignisse, als auch die Wege gut markiert sind. Zudem finden sich entlang der Wege aber auch zahlreiche Hinweisschilder. Ebenso von Vorteil kann ein Bollerwagen sein, den man kostenfrei, gegen ein Pfand bereits vor den Kassen am Gebäude rechts des Weges leihen kann. Ob Rucksäcke oder müde Kinder: Ziehen ist leichter als schleppen 😉

Sich im Park zu verlaufen ist bei solch gut beschilderten Wegen eher schwierig… © Stephanie Zang

Weitere Informationen:

Der „Eifelpark Gondorf“ ist ein, sich über 750.000 m2 erstreckender Wild- und Freizeitpark nahe Bitburg. 1964 als erstes Wildfreigehege der BRD noch unter dem Namen „Hochwildpark Eifel“ gegründet und 2014 gründlich renoviert und wiedereröffnet, erfreut er täglich Groß und Klein mit seinen wilden Tieren, Fahrgeschäften und Shows. Was als Wildfreigehege begann, wuchs über die Jahre zu einem Wildpark mit vielen verschiedenen Tierarten, über 30 Fahrgeschäften und wechselnden Shows heran.

Auf ins Vergnügen: Willkommen im Eifelpark! © Stephanie Zang

Viele unterschiedliche Tiere, tummeln sich hier und können teils hautnah erlebt werden. Beginnend beim heimischen Dam- und Rotwild über Mufflons, Wildschweine, Emus, Luchse, Bären, Wölfe bis hin zu Kängurus, Erdmännchen und vielen mehr, gibt es hier einiges zu entdecken.

In freier Wildbahn sind die Tiere meist scheu, hier kommen sie zutraulich heran und freuen sich über kleine Leckerbissen. © Stephanie Zang
Manche, wenn auch teils müde Gesellen, betrachtet man lieber mit etwas Abstand, wie etwa die Braunbären. © Stephanie Zang

Ponys, Esel, Ziegen und Hängebauchschweine können im Streichelzoo besucht werden und auf dem 2 km langen Rundwanderweg kommen auch Rehe, Steinböcke und Mufflons mit einem Mal ganz nahe heran.

Na sowas? Habt ihr etwa zu viel zu futtern bekommen? Nein… wir sind doch Hängebauchschweine. Wir sehen nunmal so aus! © Stephanie Zang

Manch andere Tiere kann man aus sicherer Entfernung beobachten und sogar füttern.

Die Futterautomaten finden sich entlang der Wege. Für 1 € kann man hier Wildfutter kaufen. Sind die Automaten am Abend leer, haben die Tiere bereits ausreichend Futter bekommen. © Stephanie Zang
Beim Rascheln mit der Dose ist man auf den Waldwegen schnell nicht mehr allein. Von allen Seiten kommen die Tiere neugierig heran. © Stephanie Zang

Vor lauter unterschiedlichen Tierarten links und rechts des Weges, fällt es einem kaum auf, dass man nebenbei eine Anhöhe hinaufwandert, auf deren Plateau spannende Fahrgeschäfte warten.

Es kostet schon Überwindung sich auf der Freefall-Rutsche in den Tunnel hinab zu stürzen, doch es macht jede Menge Spaß! © Stephanie Zang
Huch… wo geht es denn hier weiter? Im Spiegellabyrinth kann man sich ganz schön verlaufen… © Stephanie Zang

Begrüßen einen am Eingang des Parks noch Teppichrutschen und Spiegellabyrinth, geht es hier mit Achterbahn, Kettenkarusell, Wasserscooter, Trampolinen und vielem mehr, weiter.

Welches Kind wollte nicht schon mal das eine oder andere Baustellenfahrzeug lenken? © Stephanie Zang
Oder doch lieber im Tal Rennfahrer werden und den Eifel-Ring umrunden? © Stephanie Zang

Wem der Aufstieg trotz all dieser verlockenden Angebote zu anstrengend erscheint, der kann auf den „Eifelpark-Express“ zurück greifen – ein Bimmelbähnchen, das die Strecke gemütlich hinauf fährt – langsam genug, um noch immer das eine oder andere Tier am Wegesrand zu entdecken. Schneller geht es jedoch mit dem Pendelverkehr, der in kurzen Abständen den direkten Weg hinauf und herunter fährt.

Na? Wo geht es als nächstes hin? Vom Berganstieg sollte man sich nicht abschrecken lassen, oben warten viele tolle Fahrgeschäfte und das Bähnchen bringt einen bequem hinauf. © Stephanie Zang

Ein Highlight mit stets langer Warteschlange ist und bleib jedoch die  Sommerrodelbahn „Eifel-Coaster“. Über die 1 km lange Strecke kann man rasant hinab ins Tal brausen! Die Fahrt beginnt an der Talstation, am Berg gibt es aktuell keine Zustiegsmöglichkeiten mehr.

Das Tempo der Sommerrodelbahn kann man mit zwei Hebeln selber wählen. Man sollte sich jedoch an die Bremsschilder halten, um gefahrlos durch die vielen Kurven zu kommen. © Stephanie Zang

Oben auf dem Berg wartet jedoch jede Menge weiterer Fahrspaß auf die Besucher. Hierbei sind die Bereiche thematisch sortiert. Haupt-Themengebiete sind „Der wilde Westen“ und „Piraten“.

Wollen wir durch den Wilden Westen reiten und Indianer treffen? © Stephanie Zang
Oder wagen wir uns mit den Piraten in See zu stechen und riskieren nass zu werden. Und auch die Achterbahn „Wilde Maus“ ist nicht zu verachten. © Stephanie Zang

Nach einem gemütlichen Mittagessen darf man sich als Besucher nun auf die Shows freuen oder bei einer Tasse Kaffee den Kleinen beim Toben auf einem der vielen Themenspielplätze zuschauen.

Sind wir denn hier im Wilden Westen? © Stephanie Zang
Oder doch eher bei den Seeräubern?`© Stephanie Zang
Im Bällchenbad oder auf den Trampolinen lässt sich herrlich toben. © Stephanie Zang

Die verschiedenen Shows, welche von Jahr zu Jahr wechselndes Programm anbieten, begeistern Groß und Klein: Welches Kind hat nicht schon einmal davon geträumt ein Pirat zu sein oder ist es doch sicherer im Puppentheater?

Was hat das Kasperle nur wieder angestellt und wo steckt die Prinzessin? Hier erfahrt ihr es… © Stephanie Zang

Lustig geht es im Waldtheater zu, zum Beispiel bei der allabendlichen Musical-Show „Yakari live“, die die Highlights aus dem Musical um den kleinen Sioux-Indianer Yakari präsentiert. Der Eintritt ist jedoch nicht in der Tageskarte enthalten. Rasant und tierisch geht es bei der Falknershow zu.

Ob Geier, Bussard oder Kautz… © Stephanie Zang
…Adler, Uhu oder sonstiger Greifvogel. Hier kann man die Tiere hautnah in Aktion erleben und teils sogar selber mal auf den Arm nehmen. © Stephanie Zang

Oder ist es doch spannender die Fütterung eines Bären mitzuerleben? Es lohnt sich am Eingang einen Flyer mit den Zeiten der unterschiedlichen Ereignisse im Park mitzunehmen – so ist man immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Ein Besuch im Eifelpark ist ein Riesenspaß für Groß und Klein und bei schönem Wetter ein echtes Highlight für die ganze Familie.

Zu guter Letzt: Nicht, dass ihr denkt, ich berichte hier von Dingen, die ich nicht selber getestet hätte… Bei einem Besuch im Eifelpark solltet ihr unbedingt die Sommerrodelbahn testen, auch wenn dies 30 min Schlange stehen für 5 min Vergnügen bedeutet 😉 © Stephanie Zang

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